Was ist Schröpfen?

Schröpfen ist eine jahrtausendealte Therapieform aus der Traditionellen Chinesischen Medizin und Europäischen Medizin. Dabei werden Schröpfgläser schmerz-frei direkt auf die Haut aufgesetzt.

Der erzeugte Unterdruck im Glas stimuliert das Gewebe und regt somit die Blutzirkulation und die Lymphtätigkeit an. Stagnierte Ablagerungen und Giftstoffe werden abtransportiert und ausgeschieden, das Immunsystem und die Selbstheilung werden dadurch ebenfalls angeregt.

Es gibt mehrere Anwendungsmöglichkeiten:

Stationäres Schröpfen

Hier werden die Schröpfgläser für eine gewisse Zeit auf ausgesuchte Stellen gesetzt, während die restliche Behandlung stattfindet.
Es werden Stagnationen gelöst, und bewusst ein Hämathom (blauer Fleck) provoziert, das nach einigen Tagen verschwindet. Danach kann das Schröpfen fortgesetzt werden, wenn nötig.

Schröpf-Massage

Die Gläser werden rhythmisch über größere Körperareale bewegt. Dabei wird der Stoffwechsel angeregt, es entstehen rote Stellen, aber idR keine Hämathome.

Beide Anwendungen werden durch Aufbringen von hochwertigem Öl unterstützt, nach der Behandlung wird meist zusätzlich ein Kreislauf anregendes Öl einmassiert.

Welche Bereiche werden geschröpft?

Die Schröpfgläser werden auf bestimmte Bereiche gesetzt, sprich Akupunkturpunkte, Meridiane und Muskelbereiche, wo Stagnationen bestehen bzw. Verhärtungen (Myogelosen) auftreten.

Muskeln und Bindegewebe sind eng mit unseren Organen verbunden (Magen, Milz, Bauchspeicheldrüse, Leber, Gallenblase, Dünndarm & Dickdarm, Nieren & Blase, Herz & Lunge etc.).

Eine Lösung von körperlichen Blockaden wirkt auf Organebene zurück und stimuliert die Selbstheilungskräfte - was sich wiederum auf die entsprechenden Hautstellen/bereiche positiv auswirkt.

Anwendungsbereiche:
  • Schmerzen im Bewegungs-Apparat:

Verspannungen in Rücken/Nacken/Schulter, Impingement (Schulter) oder frozen shoulder, Tennisarm / Golfarm, Muskel- und Bänderverletzungen, Hämathome (blaue Flecken), Ischias, Hexenschuss, Ischialgie, Lumbalgie, Skoliose, Schmerzpunkte, Verknotungen in der Muskulatur (sog. Myogelose), etc.

  • Andere Schmerzgebiete:

Kopfschmerzen, Migräne, Trigeminusneuralgie, Beschwerden der Gallenblase

  • Frauen-Heilkunde / gynäkologische Probleme:

Menstruationsbeschwerden, Endometriose etc.

  • Vitalfunktionen:

Durchfall/Verstopfung, Verkühlung, Schleim/Husten etc.

Die Wirkungen von Schröpfen:

​Schröpfen wird sedierend (Energie zerstreuend, Stagnation lösend) oder tonisierend (Energie gebend) angewendet, je nach zu erreichendem Ziel. Die damit bewusst hervorgerufenen Hämathome (blaue Flecken) vergehen je nach Beschaffenheit des Gewebes in der Regel in wenigen Tagen.

Die TRADITIONELLE CHINESISCHE MEDIZIN besagt, dass dadurch Qi (Energie), Blut und Lymphe aktiviert werden, und sich somit Stagnationen auflösen. AUS WESTLICH-SCHULMEDIZINISCHER SICHT werden durch das Lösen von Stagnationen Endorphine freigesetzt und Hormone abgebaut, die bei auftretenden Schmerzen und/oder Entzündungen beteiligt sind, wodurch sich der erleichternde Effekt einstellt.

Wie oft sollte man schröpfen?

Schröpfen kann man wieder, wenn die Hämathome weitgehend abgeklungen sind, sprich ca. 1x wöchentlich und zwar solange, bis die betroffenen Stellen nur mehr geringe bzw. keine Hämathome mehr bilden, damit ist auch der Heilungsprozess abgeschlossen. Das gleiche gilt für die Gua Sha Technik.

 

Bei akuten Beschwerden ist Erleichterung bzw. Beschwerdefreiheit mit einer Schröpfmassage oder wenigen Anwendungen erreicht, bei länger bestehenden chronischen Beschwerden schröpfe und behandle ich im Wochenabstand, bis die Schmerzen abgeklungen sind bzw. weitgehend gelindert.

Je länger die Beschwerden schon chronisch (ab 12 Wochen) sind, desto länger dauert der Heilungsprozess. Dranbleiben! - es lohnt sich.

Ich begleite dich gerne auf deinem individuellen Werdens-Weg.

Ruf mich gerne für ein kosten-freies Informationsgespräch an (bis 15min):

Ich freue mich auf dich!